Urlaub auf der A12

Gestern war Feiertag in Deutschland: Fronleichnahm.

Vorgestern hatten Simone und Jörn die Idee nach Holland an die See zu fahren. Wir wollten so spontan sein, und trotz einer sehr kurzen Nacht für mich mitfahren. Allerdings gab ich zu bedenken, dass neun Uhr definitiv zu spät sei: Katja versuchte beim »Mädelsabend« die Abfahrt nach vorne zu verlagern mit dem Ergebnis: Abfahrt 9:30 Uhr.

Naja. Mir war‹s egel. Ich wollte noch etwas schlafen, was mir dann aber doch versagt blieb.

Der Stau auf der A3 vor der Grenze (in Elten) setzte sich ebenso auf der A12 rund um Utrecht und auch später bis Den Haag fort. Trotz der brütenden Hitze ohne Klimaanlage, und vorbeugend vor Simones Bindehautentzündung bei fast geschlossenen Fenstern hatte uns der Ehrgeiz gepackt und wir sind trotz allem bis ans geplante Ziel gekommen: »Katwijk«.

Allerdings nicht wie geplant nach zweieinhalb Stunden (das meinten Simone und Jörn) sondern nach etwa sechs (ja: 6!!!) Stunden. Das überbot selbst meine Schätzung von vier bis viereinhalb Stunden noch um einiges.

Es blieben also knapp drei Stunden am Strand (der übrigens mit dem in Domburg nicht mithalten kann) und das typische holländische Abendbrot mit Frikandel Special, Patat Special, Bamischijf und Kasssouflee.

Wenigstens die Rückfahrt war dann mit gut drei Stunden nicht mehr ganz so heftig und vor allem nicht so heiß.

Fazit: Das Auto gewinnt mit 9 zu 3 Stunden gegen den Strand. Das hätte man vorher ahnen können.

Notiz an mich: Verbuchen unter: »abgehakt!«

Stefan Moeller Verfasst von:

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