Sappeurtour: Ballermann 6

Alle drei Jahre fahren die Sappeure zusammen in den »Urlaub«. Diese Fahrt führte und diesmal nach Mallorca – El Arenal; direkt an den Ballermann (60 Meter). Trotz Vergatterung will ich kurz und grob berichten.

Auf geht‹s

Mehr oder weniger pünktlich ging es am Samstag morgen (3:30 Uhr) in Baerl los. Der eigens gecharterte (Linien-) Bus brachte uns zum Düsseldorfer Flughafen, wo wir nach fast problemlosen CheckIn erst einmal zum Frühstück gegangen sind: Pils für alle.

Ab in den Süden

Nach einem recht ruhigen Flug, gekrönt von einer ruppigen Landung, wurden wir nach einer knapp 15-minütigen Transferfahrt im Hotel »San Francisco« freundlich begrüßt und auf ein Glas Champagner an der Hotelbar (direkt am Pool) eingeladen.

Wartezeit

Um uns die Zeit zu verkürzen, bis wir auf die Zimmer können, haben wir einige Runden Bier getrunken und wurden von Carlos auch mit Schinken, Käse und Brot bedacht. Nachdem wir die ersten Runden haben »hochgehen« lassen, waren sicher auch die letzten Hotelgäste über unser Eintreffen bestens informiert.

Sommer, Sonne, Meer

Nachdem wir nach diversen »halben Stunden« auf die Zimmer konnten, haben wir uns umgezogen und strandfertig gemacht. In einer sehr kleinen Gruppe (zwei Leute) haben wir uns dann mal aus dem Hotel, über die Promenade an den Strand gewagt und ein ausgiebiges Sonnenbad genommen.

Der weitere Weg führte uns dann vom Strand am »Ballerman 6« vorbei zum »Mega Park«, wo wir schließlich das Deutschlandspiel schauen wollten – und teilweise auch haben. Was bei einigen zu dramatischen Ausfallerscheinungen führte, waren die 5-Liter-Säulen Wodka-Lemon.

Halbzeit – Auszeit

Tapfer waren wir zu dritt in der Halbzeit im Hotel zum Essen. Wie es sich für ein Vier-Sterne-Haus gehört natürlich in langer Hose. Schnell noch wieder die kurze Hose an und zurück zum Mega Park; das war zumindest der Plan. Eine kurze Pause auf dem Bett sollte es werden. Als ich die Augen das nächste Mal auf die Uhr richtete, war es schon ein Uhr. Nach einer kurzen Diskussion (gehen/bleiben) viel die Entscheidung nach einem langen Tag leicht: bleiben. Ab ins Bett.

Und dann?

Die nächsten Tage waren geprägt von Faulenzen an Bar und am Strand, Bier trinken, Banana fahren, Voleyball spielen (versuchen) im Wasser, Essen und Party am Abend. Details möchte ich mir (aufgrund der Vergatterung) hier dann auch ersparen.

Fazit

So schlimm wie man immer hört war es (zumindest jetzt) nicht im geringsten. Kaum Gegröle, kaum Sangria-Eimer am Strand. Auch die Lautstärke in der Nacht hält sich in Grenzen. Sicher ein Verdienst eines neuen Gesetzes in Spanien, das es verbietet, draußen Musik nach 24 Uhr zu spielen. Im Bierkönig zum Beispiel gehen rigoros um 24 Uhr die Jalousien nach außen herunter und gefeiert wird nur noch drinnen.

Für Familienurlaub (wie man es auch gesehen hat) ist der Ballermann absolut nicht geeignet und auch ich brauche das nicht öfter als alle drei Jahre mal (wenn überhaupt).

Musikalisch ist das ganze eigentlich auch nur ab einem gewissen Grundpegel zu ertragen. Auf Dauer wird es einfach mehr als nervig. Dieses Jahr wurde auf jeden Fall gegen den BVB gewettert und gesungen: »Ladi Ladi Ladi Ladi Ohhh – BVB Hu …söhne!«

Stefan Moeller Verfasst von:

3 Comments

  1. Fabian
    4. Juli 2005
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    Hört sich ja wirklich lustig an, bis auf den letzten Satz! Ich hoffe du hast dich nicht dem Gruppenzwang unterworfen und mit gegröllt. Denn die Zebras müssen aufpassen, dass sie bei dem Safari-Ausflug in die erste Liga nicht von Großwildjägern abgeschossen werden!;-))

  2. 4. Juli 2005
    Reply

    Natürlich konnte ich mich dem nicht entziehen und habe fleißig mitgegrölt. Es gab sogar einen Mutigen, der im BVB-Trickot im Bierkönig zugegen war. Der hat auch mitgesungen, allerdings das H-Wort mit »09« ersetzt.

  3. fabian
    4. Juli 2005
    Reply

    Und genauso wie der hätt ich es auch getan!;-)))

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