Robbie Williams in Köln





Wir wären ja schon gerne hingegangen, aber bei den Preisen ist uns dann doch das Geld zu schade.

Auf dem Weg zum Sauerland rief dan Katjas Vater an. “Wir haben zwei Karten von Robbie gewonnen. Wollt ihr die haben?” Klaro!

Ausgestattet mit den Karten und eine Parkplatzreservierung direkt am RheinEnergie-Stadion in Köln fuhren wir also am Mittwoch, den 9. August 2006 nach Köln, stellten ohne große Verzögerungen das Auto an der Total-Tankstelle am Satdion ab und machten uns auf den Weg ums Satdion herum zur Jahnwiese.

Tribüne 4, Block A, Reihe 27, Plätze 11 & 12. Vorgruppen waren Orson und Basement Jaxx, wobei vor allem die Mädels von letzterem gut Stimmung am verregneten Nachmittag gemacht haben.

Die zeit bis zum Konzert haben wir – halbwegs trocken – direkt am Bierwagen, also überdacht umgekriegt und hatten von dort sogar einen guten Blick auf die – wie ein Ufo anmutenede – Bühne.

Nach vorsorglichem Pullern haben wir uns dann auf die Plätze begeben und kurz danach trat Robbie auch “schon” auf (es war 20:30 Uhr).

Komischgerweise begann er mit “Radio” – nicht gerade einer seiner größten Hits – und nicht wie bei den anderen Konzerten, die wir besucht haben, mit dem – wie ich finde – besseren Einstieg: “Let Me Entertain You”. Nach dem Einstiegslied unkte Robbie über “a slight touch of rain tonight” und forderte die 80.000 Fans auf mit ihm gemeinsam “Fuck the rain!” zu rufen. Witzigerweise hörte selbst der fiese Nieselregen kurz später auf und es blieb das ganze Konzert über trocken. Wer hätte das gedacht.

Nun. Er lieferte eine ordentliche Show ab, mit einem bunten Mix aus Klassikern, neuen Hits und stellte seinen neuen Song: “Rudebox” (Hörprobe”) vor, der offensichtlich von adidas gesponsert war, denn sowohl sein Shirt als auch die Leinwände zeigten groß das Logo. Einen – mir bis dato unbekannten – Swingsong und eine Fußballeinlage präsentierte er mit seinem Freund Jonathan (Troy) Wilkes.

Nach einer kurzen Pause dann also doch: “Let Me Entertain You” von der Oberkante der Bühne, von wo aus er in einer Gondel wieder auf der Bühne landete.

Nach etwa zwei Stunden Konzert verabschiedete er sich und die 80.000 Fans verließen – wie ich fand – zügig und gut organisiert das Stadion.

Fazit

Die Show war in Ordnung, auch wenn die Stimmung auf der weitläufigen Jahnwiese nicht so richtig entstehen wollte. Jedenfalls nicht auf den Tribünen, wo vor dem Konzert bereits Laola die runden zog. Durch den großen Innenraum waren wir sogar auf der Kategorie-1-Tribüne sehr weit weg vom Geschehen, sodass wir uns oftmals auf die Übertragung auf die Leinwände beschränken mußten, wo dann – zu allem Überfluss – auch noch Ausschnitte aus den Videos eingespielt wurden und nicht Robbie-live zeigten. Die knapp 90 Euro hätten mich – wenn wir sie bezahlt hätten – wohl schon sehr geärgert, weil die Leistung, die wir dafür bekommen haben, einfach nicht ausreichend war. Trotzdem war es eine schöne Veranstaltung.

Stefan Moeller Verfasst von:

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