Freakshow in Aachen

Categories Aus dem Leben

Eben, auf dem kurzen Weg von Birthe und Fabian zu mir nach Hause hatte ich ein paar seltsame Gestalten um mich herum.

  1. Ein Typ, der sich eine Kippe drehte, mit Bierflasche unter den Arm geklemmt fragt mich: »Ey, haste mal Feuer?« »Nee, hab‹ ich nicht!« meine kurze Antwort. »Ey, wo ist denn hier eine Telefonzelle?« Hab ich ihn zum Bahnhof geschickt, weil ich mir sonst nicht sicher war. »Ey, und wo ist das Marschiertor?« – Aber das waren ja gleich drei Wünsche auf einmal. Habe ich dann aber auch noch erklärt.
  2. Eine ältere Dame, die der Ey-Man auch schon geffragt hatte, kam – obwohl sie in dieselbe Richtung unterwegs war wie ich – mir dann doch wieder entgegen. In der Hand hatte sie so einen gebogenen Draht, vielleicht ein zurechtgeformter Draht-Kleiderbügel. Ich frage mich was die mit ihrer Wünschelrute wohl sucht. Goldadern? Will sie den Verlauf der Aachener Abwasserleitungen mit goldener Farbe auf die Gehwege pinseln (das gab es mit unterirdischen Bächen tatsächlich vor ein paar Jahren hier)?
  3. Ecke Borngasse/Theaterstraße kommt ein Typ auf einem Fahrad um die Ecke geschossen. Soweit nicht besonderes, aber auf den Schultern balancierte er knapp 4-Meter-lange Metallrohre. In böser Erinnerung an Staplerfahrer Klaus bin ich froh, dass ich auf der anderen Straßenseite unterwegs war.

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