’54, ’74, ’90, 2010


Deutschland. Laß den Kopf nicht hängen

Aus und vorbei. Am Samstag nun das Spiel um die goldene Ananas. Deutschland gegen den Verlierer aus der Begegnung Frankreich- Portugal (Update: 22:53 Uhr). Es war ein gutes Spiel der deutschen Elf und es gibt – trotz aller Enttäuschung – keinen Grund böse zu sein.

Vor wenigen Wochen ist die Mannschaft noch in Grund und Boden geredet worden. Vom Ausscheiden in der Vorrunde war die Rede. Und was haben wir bekommen? Eine top-fitte Mannschaft, die mit tollem Fußballspiel das Land begeistert. Die Stimmung ist gut im Land und ich finde, es gibt keinen Grund nun die schwarz-rot-goldene Beflaggung zu entfernen. Am Samstag ist noch ein Spiel und wir können wahrlich Stolz auf unsere Kicker sein.

Italien hat nur Glück gehabt

Schon im Achtelfinale gegen Australien bekam Italien in der Nachspielzeit einen (umstrittenen) Elfmeter zugesprochen, der dann zum 1:0-Sieg führte.

Gestern haben die Pizzabäcker zwar streckenweise ganz gut mitgespielt (vor allem in der ersten Halbzeit), aber ein verdienter Sieg mit Glanz und Gloria war das nicht. Überzeugende Siege sehen anders aus.

Gute Stimmung im Land

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat etwas erreicht, was Frau Bundeskanzlerin Merkel und Co. nicht geschafft haben: Gute Stimmung im Land verbreiten. Mit Freude am Spiel, Kampfgeist und Leidenschaft haben sie in allen Spielen eine gute Figur gemacht. Am Ende fehlte einfach das Quäntchen Glück.

Wir sind stolz auf Euch!

‘54, ‘74, ‘90, 2010

Der Titel der Sportfreunde Stiller zur WM hieß ja eigentlich mal ”’54, ‘74, ‘90, 2006”. Oder hatte ich das immer nur hören wollen. Plötzlich wird aus der Kampfansage für die WM im eigenen Land eine Aufmunterung für die WM 2010 in Südafrika. Jungs, dann packt ihr das!

Die Zeichen standen gut

Tobias hat gestern bemerkt:

  • 1974 ist Franz Beckenbauer als Spieler Weltmeister geworden.
  • 1990 – also 16 Jahre später – ist Franz Beckenbauer als Trainer Weltmeister geworden.
  • 1990 ist Jürgen Klinsmann als Spieler Weltmeister geworden.
  • 2006 – wieder 16 Jahre weiter – muß Klinsi Weltmeister als Trainer werden. Leider hat es nicht geklappt.

Fazit

Ich bin über den glücklichen Einzug der Italiener ins WM-Finale immer noch sehr sauer und werde – aus Solidarität zum deutschen Team – auf unbestimmte Zeit Pizza, Spaghetti und Co. verschmähen und mich deutschen Gerichten wie Bratwurst, Sauerkraut mit Eisbein, Currywurst, etc. beschränken.

Stefan Moeller Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. K. Moeller
    6. Juli 2006
    Reply

    3.Versuch – aber ich muss es einfach los werden:
    DEURSCHLAND!
    Das ist das andere Deutschland, dass ich mit meinen 56 Jahren bisher so nicht erlebt habe.Schwarz-rot-goldene begeisternde Euphorie auch im allerletzten Winkel; so hat König Fußball aus einem eher zum Jammern aufgelegten Volk in kürzester Zeit eine begeisterte Nation gemacht, die wieder stolz ist auf Deutschland und seine junge Mannschaft. Wir haben tolle Spiele gesehen und wissen jetzt: Klinsmann (schönen Gruß an die grauen altvorderen des DFB!)hat alles richtig gemacht und wir können nur hoffen, dass er diesen Weg weiter vorantreibt!
    Trotz Niederlage und verständlicher Enttäuschung (es war ja nur das Ergebnis)gibt es keinerlei Grund zum Jammern – meine schwarz-rot-goldene Dekoration bleibt auf jeden Fall hängen, weil ich stolz bin auf das, was wir mit dieser WM erreicht haben!
    DEUTSCHLAND!

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